Ehrung mit dem Martinstaler für Peter Ries

 

"Als Engel fing ich an"

 
 
Peter Ries wurde von OB Thomas Geisel mit dem Martinstaler ausgezeichnet. Foto: Melanie Zanin
 
 

Düsseldorf, 01.12. 2018. Die Stadt ehrt in jedem Jahr Menschen und Initiativen, die sich in besonderem Maße verdient gemacht haben. Ziel ist es jene Menschen auszuzeichnen, die viele Jahre engagiert sind. Am 30. November 2018 hatte Thomas Geisel die 10 Preisträger und zwei Gruppierungen ins Rathaus eingeladen.


Im Jan-Wellem-Saal des Rathauses nahm Oberbürgermeister Thomas Geisel die Ehrung der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Martinstaler vor. Unter den Vorschlägen aus der Bevölkerung waren zehn Menschen und zwei Initiativen ausgewählt worden, die sich durch ihr vorbildliches ehrenamtliches Handeln verdient gemacht haben. Für ihre Ehrenamtsarbeit erhielten sie eine Urkunde und eine Plakette mit dem Bild des St. Martin.


"Ein Ehrenamt ist entscheidend für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Gäbe es nicht so viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die sich uneigennützig für ihre Mitmenschen engagieren, wäre Düsseldorf nicht die liebenswerte Stadt, die wir alle schätzen und lieben", erklärte Oberbürgermeister Thomas Geisel. Er dankte allen Preisträgerinnen und Preisträgern für ihre segensreiche Arbeit. Der Martinstaler wurde in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen.

 

Unter den Preisträgern war auch der Garather Bezirksvertreter und Redakteur des Stadtteilportals Peter Ries, der sich seit über 30 Jahren ehrenamtlich engagiert und auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe sowie in der Kriminalprävention in Garath aktiv ist. Dabei hilft er Menschen bei Behördengängen und war einer der ersten männlichen "grüne Engel" des Krankenhausbesuchsdiensts der Sana-Klinik-Benrath.


Er ist Mitglied im Seniorenbeirat und im Beirat für Menschen mit Behinderung. Außerdem hat er die Patenschaft für die Garather Bürgerwiese übernommen.


Im Sozialverband VdK Benrath-Garath ist er 2. Vorsitzender und berät zwei Mal im Monat Menschen in Behiderten Angelegenheiten. Seit 2009 ist der 62 jährige Journalist auch politisch als Bezirksvertreter für Garath-Hellerhof tätig. "Insgesamt schaffe ich es immer noch, genügend Zeit für mich zu haben, denn ich arbeite nie mehr als zwei bis drei Stunden für das Ehrenamt täglich. Nur so schaffe ich es, mir genügend Freiraum für meine Familie und mich zu erhalten", so Ries.

 

 


 

Zeitungsausschnitte 2018

 

 

 

 

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Ehrenpreis des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)

 

"Das beste für meine Schützlinge"

 

 

Düsseldorf: 02.03. 2013 I (frs). Um bürgerschaftliches Engagement im sozialen Bereich stärker zu würdigen und sichtbar auszuzeichnen, verlieh der Landschaftsverband Rheinland (LVR) am Montag den LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement an zehn Personen. Geehrt wurden Persönlichkeiten, die sich für Menschen mit Behinderung, psychischer Erkrankung oder in schwierigen sozialen Lebenslagen einsetzen, darunter auch der 56-jährige Journalist Peter Ries aus Düsseldorf Garath.

 

Seit mehreren Jahren unterstützt er jugendliche Arbeitsuchende bei der beruflichen Integration als ehrenamtlicher „Bewerbungshelfer“. Darüber hinaus engagiert sich Ries ehrenamtlich im Heimatverein Garather Jonges 1969 e.V. und als Online-Redakteur für die Kriminalprävention. Seit 2005 ist er Autor und Layouter der Zeitung „Netzwerkspiegel“ der Diakonie im Netzwerk Benrath - "zentrum plus". Ebenso lange vermittelt er seine Kompetenzen und Bewältigungsstrategien als Unterstützungsangebot an Menschen, die mit der Bewältigung ihrer eigenen Lebenssituationen aus gesundheitlichen oder anderen Gründen überfordert sind.

 

„Ob es sich um Beistand eines Hilfesuchenden bei den Ämtern handelte, einen Antrag für die Behörden zu formulieren oder Hilfestellung bei Bewerbungsunterlagen für die Erlangung einer Ausbildungsstelle zu leisten war, stets versuche ich für meine „Schützlinge“ das Beste herauszuholen“, so Ries in seiner Dankesrede.

 

Der Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, betonte in seiner Ansprache: "Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, denn nur so kann das Miteinander gelingen: Das Miteinander von denjenigen, die die Mitte unserer Gesellschaft bilden, aber auch denen, die möglicherweise am Rande stehen. Sie leisten tolle Arbeit und wir hoffen, viele andere Menschen durch Ihr gutes Beispiel zur Nachahmung zu bewegen."

 

Um solches bürgerschaftliche Engagement auszuzeichnen und öffentlich besser sichtbar zu machen, hat der LVR 2006 den Ehrenpreis für soziales Engagement ins Leben gerufen. Als Ausdruck des Dankes und der Anerkennung erhalten die Preisträgerinnen und -träger den LVR-Ehrenpreis für soziales Engagement. Als äußeres Zeichen für diese Ehrung überreichte Wilhelm ihnen die aus Marmor und Stahl geschaffene Plastik "Die Welle" von der Bonner Künstlerin Petra Siering.

 

Ries ist seit 2009 Kommunalpolitiker und Mitglied der Bezirksvertretung in Garath und seit 2010 arbeitet er auch im Seniorenrat der Landeshauptstadt mit. Er ist Mitglied im Heimatverein Garather Jonges 1969 e.V. und engagiert sich zwei Mal im Monat als Berater  im Sozialverband (VdK).

 

"Unsere Gesellschaft kann ohne die vielen engagierten Menschen nicht mehr auskommen. Ehrenamt ist zwar nicht monetär ausgerichtet - und so soll es auch bleiben. Aber ich wünschte mir, dass man die Zeiten - in denen sich zum Beispiel ein Arbeitsloser ehrenamtlich engagiert - an die Rente anrechnen würde", sagt Ries.

 

Info:

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 15.000 Beschäftigten für die etwa 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Der LVR erfüllt rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland, betreibt 41 Förderschulen, zehn Kliniken und drei Netze Heilpädagogischer Hilfen sowie elf Museen und vielfältige Kultureinrichtungen.